
Gemeinsam Blutkrebs ins Aus kicken
đź“… 09.11.2025 ab 13:30 Uhr
📍Waldsportplatz Tiefenbach (Seelach, 89257 Illertissen)
Wir Tiefenbacher zeigen Herz – beim Heimspiel am 9. November!
Am Sonntag, den 9. November 2025, steht beim SV Tiefenbach nicht nur der FuĂźball im Mittelpunkt, sondern auch unser Einsatz fĂĽr eine gute Sache.
Unter dem Motto „Gemeinsam Blutkrebs ins Aus kicken“ stellen wir unseren Heimspieltag am Waldsportplatz Tiefenbach in den Dienst der DKMS – mit einer großen Registrierungs- und Spendenaktion.
Gemeinsam mit der SGM Buch/Obenhausen wollen wir zeigen: Fußball bedeutet Teamgeist, Verantwortung und Zusammenhalt – auch außerhalb des Platzes!
Warum wir das tun:
Alle 12 Minuten erhält in Deutschland ein Mensch die Diagnose Blutkrebs. Für viele ist eine Stammzellspende die einzige Chance auf Heilung.
Leider gibt es noch immer zu wenige registrierte Spender:innen – und genau das wollen wir ändern!
Jede neue Registrierung bedeutet Hoffnung auf Leben. Und das Beste: Eine Spende ist heute einfacher, als viele denken. In über 80 % der Fälle erfolgt die Spende über das Blut, ähnlich wie bei einer normalen Blutspende.
Wer kann sich registrieren?
Eine Registrierung bei der DKMS ist möglich, wenn du:
– zwischen 17 und 55 Jahren alt bist,
– gesund bist (keine schweren chronischen oder akuten Erkrankungen),
– und in Deutschland gemeldet bist.
Der Ablauf ist ganz einfach:
- Du machst einen Wangenabstrich – das dauert nur wenige Minuten.
- Deine Daten werden in die DKMS-Datenbank aufgenommen.
- Wenn du als passende:r Spender:in gefunden wirst, wirst du kontaktiert.
Vielleicht bist gerade du die Person, die einem anderen Menschen das Leben schenkt!
Diese Kriterien schlieĂźen eine Registrierung derzeit aus
- Starkes Übergewicht, d. h. Body-Mass-Index (BMI) >40 (BMI = Gewicht / Körpergröße zum Quadrat)
- Starkes Untergewicht, d. h. Body-Mass-Index (BMI) <16,5
- Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankung
- Schwere Lungenerkrankung
- Schwere Nierenerkrankung
- Schwere neurologische oder psychische Erkrankung
- Schwere Stoffwechselstörung
- Tropenkrankheiten und schwere chronische Infektionskrankheiten
- Infektion mit HIV, Hepatitis B oder C
- Systemische Autoimmunerkrankung oder andere schwere chronische Erkrankung (z.B. Diabetes, Rheuma)
- Krebserkrankung (auch ausgeheilte in der Vorgeschichte)
- Schwere Krankheiten des Bluts oder des Immunsystems
- Suchterkrankungen (Alkohol, Drogen, Medikamente)
Diese Erkrankungen sind KEIN Hindernis fĂĽr die Registrierung
- Vergrößerte Schilddrüse/Unterfunktion der Schilddrüse/Hashimoto-Thyreoiditis (stabil und beschwerdefrei; auch mit Einnahme von Schilddrüsenhormonen oder Jodid; kein Morbus Basedow)
- Bluthochdruck (stabil und gut eingestellt)
- Heuschnupfen, leichtes Asthma (ohne Anfälle), Nahrungsmittelallergie
- Unipolare Depressionen (ohne Einschränkungen im Alltag)
- Eisenmangelanämie (gut mit Eisentabletten behandelbar)
- Basaliome und Gebärmutterhalskrebs in situ (nach vollständiger Entfernung)
So läuft eine Stammzellspende ab
Es gibt zwei verschiedene Methoden, Stammzellen zu spenden: die periphere Stammzellentnahme und die Knochenmarkentnahme.
Periphere Stammzellentnahme
Die periphere Stammzellentnahme kommt derzeit mit circa 90 Prozent am häufigsten zum Einsatz. Bei dieser Methode werden die Stammzellen über ein spezielles Verfahren (Apherese) aus dem Blut gewonnen. Die Ärztin oder der Arzt legt dazu jeweils einen Zugang in beide Armvenen, ähnlich einer Dialyse. Zuvor erhalten alle Spender:innen über fünf Tage hinweg ein Medikament mit dem Wachstumsfaktor G-CSF. Der hormonähnliche, körpereigene Stoff G-CSF sorgt für eine vermehrte Produktion von Stammzellen und deren Ausschwemmung in die Blutbahn. Die periphere Stammzellentnahme dauert normalerweise drei bis höchstens fünf Stunden. In der Regel können unsere Spender:innen die Entnahmeklinik noch am selben Tag verlassen. Nur sehr selten wird ein zweiter ambulanter Entnahmetag notwendig.
Knochenmarkentnahme
Die Knochenmarkentnahme kommt bei etwa 10 Prozent der Stammzellspenden zum Einsatz. Bei der Knochenmarkentnahme wird den Spender:innen in einer zertifizierten Entnahmeklinik unter Vollnarkose circa ein Liter Knochenmark-Blut-Gemisch aus dem Beckenkamm entnommen. Das sind etwa fünf Prozent des Gesamtknochenmarks. Das Knochenmark regeneriert sich innerhalb weniger Wochen. Im Anschluss an die Knochenmarkentnahme ist es möglich, dass für wenige Tage ein lokaler Wundschmerz auftritt, ähnlich dem bei einer Prellung. Zur Knochenmarkentnahme bleiben unsere Spender:innen normalerweise für ein bis zwei Nächte im Krankenhaus. Anschließend raten unsere Ärzt:innen dazu, sich nach Rücksprache mit der Entnahmeklinik noch einige wenige Tage zu Hause zu erholen. Das gesundheitliche Risiko der Knochenmarkentnahme ist gering. Es beschränkt sich im Wesentlichen auf das allgemeine Risiko, das mit jeder Operation unter Vollnarkose einhergeht. Um vermeidbare Risiken auszuschließen, hat für uns die sorgfältige medizinische Voruntersuchung unserer Spenderinnen und Spender höchste Priorität.
Auch Spenden helfen!
Nicht jeder kann oder möchte sich registrieren – aber jeder kann helfen!
Am Spieltag steht unser Spendenball bereit. Jeder Beitrag zählt und unterstützt die Arbeit der DKMS im Kampf gegen Blutkrebs. Auch online könnt ihr an die DKMS spenden.
Mithelfen durch Weitersagen & Teilen
Wir wissen: Weitersagen hilft!
Darum stellen wir verschiedene Bilder und Grafiken bereit, die ihr ganz einfach herunterladen und teilen könnt – z. B. auf
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WhatsApp,
Intranet,
Newsletter,
oder auf eurer eigenen Vereinsseite.









Jede geteilte Botschaft hilft, noch mehr Menschen zu erreichen – denn nur gemeinsam schaffen wir es, Blutkrebs ins Aus zu kicken!